


Fotos: Michael Pfisterer
IS THIS WHERE IT ENDS?
SUNAH CHOI / HAROON MIRZA
mit einer Performance von Richard `Kid`Strange
Nahezu überall und in jedem Augenblick sind wir umgeben von Geräuschen, von Klängen, von Musik. Das Hören ist die sinnliche Wahrnehmung, der man sich am schwierigsten entziehen kann.
Die Künstler Sunah Choi (*1968, Busan, Korea) und Haroon Mirza (*1977, London) beschäftigen sich in ihren Arbeiten mit Übersetzungsmechanismen von Geräuschen und loten in der Ausstellung IS THIS WHERE IT ENDS? den Ausstellungsraum kinetisch wie klanglich aus.
In Haroon Mirzas „A Sleek Dry Yell“ (2008) mutieren einfache Gegenstände wie von Geisterhand zu Soundmaschinen, die ihren Einsatz im vom Künstler inszenierten Klangtheater nie zu verpassen scheinen. Dabei untersucht Mirza, inwiefern Visualität und Klang in einer einzigen ästhetischen Form miteinander verschmelzen können. Die in Berlin lebende Künstlerin Sunah Choi beschäftigt sich in ihrer Neuproduktion hingegen mit der spezifischen Geräuschkulisse des Harburger Bahnhofs und übersetzt diese in eine kinetische Installation. Die alltäglichen Klangbewegungen des unmittelbaren Außenraums werden auf diese Weise in den Ausstellungsraum selbst geholt und in eine sichtbare Zirkulation übersetzt, die mit einer nicht enden wollenden Dynamik um sich selbst rotiert.
Gefördert durch die Hamburgische Kulturstiftung, die Sparkasse Harburg-Buxtehude und den British Council




Fotos: Michael Pfisterer / Peter Horn






